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Impossible i-1
#1
Hallo zusammen,

die meisten von uns nutzen ja eine digitale Kamera. Wir sind ja schließlich im 21. Jahrhundert angekommen mag der ein oder andere behaupten. Aber muss es deswegen immer digital sein?
Impossible hat sich dem Thema Polaroid-Kameras angenommen und hat diese auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Langzeitbelichtungen sind möglich und diese bringen einem ganz neue, kreative Möglichkeiten und fördern eine genaue Arbeitsweise, da Nachbearbeitungen am Rechner nicht mehr möglich sind.

Auf der Photo + Adventure in Duisburg habe ich die Mitarbeiter von impossible kennen gelernt. Da ich bereits seit längerer Zeit eine Polaroid-Kamera habe, kannte ich die Firma bereits durch die Filme. Was ich auf der Messe allerdings kennen lernen durfte, war für mich dann doch sehr neu.
[Bild: i-1-300x300.jpg]
Bild: impossible
impossible hat eine Sofortbildkamera entwickelt, die mit modernster Technik die Grenzen der Sofortbildkameras neu beschreibt. Die Kamera heißt i-1 und lässt sich über eine Handy-App (aktuell nur für iOS) via Bluetooth komplett  bedienen. Dabei kann sowohl die Blende,  Verschlusszeit,  Blitz-Stärke und der Fokus (Entfernung zum Objekt) im manuellen Modus verändert werden. Über verschiedene Funktionen wie Nois-Trigger oder einen Self Timer lassen sich auch problemlos Gruppenbilder erstellen, wenn jeder auf dem Bild sein will. Durch den integrierten Akku ist die Kamera zudem auch Umweltschonender als ihre Vorgänger. Bei anderen Sofortbildkameras ist die Batterie im Film integriert. Dadurch wird bei jedem Film auch eine Batterie entsorgt (ein Film hat 8 Aufnahmen), die die Umwelt belastet. Bei der i-1 ist bereits der Akku integriert und kann über einen Micro-USB-Anschluss geladen werden, was den Abfall durch diese Art der Fotografie minimiert. An der unteren Seite der Kamera befindet sich ein Gewinde, was es einem ermöglicht, die Kamera auf einem Stativ zu befästigen, was einem bei Langzeitbelichtungen stark entgegen kommt.
Die Qualität der Bilder erinnert sehr stark an die "alten" Polaroid-Aufnahmen aus den 70 er Jahren. Das hängt allerdings nicht direkt an der Kamera, sondern eben an der Chemie des Films. Auf diese will ich in diesem Bericht aber nicht näher eingehen, da dies den Rahmen sprengen würde. Polaroids sind weitläufig auch als Sofort-Bild Kameras bekannt. Diesem Namen werden sie in der heutigen Zeit leider nicht mehr gerecht. Ein schwarz/weiß-Bild dauert ca. 5-10 Minuten. Ein Farbbild sogar bis zu 30 Minuten. Wenn man jetzt an die Analoge Zeit zurück denkt, dann werden die Bilder Ihrem Namen doch gerecht. Denn man muss nicht erst den kompletten Film verschießen, um diesen dann zum entwickeln zu bringen und zwei Wochen zu warten. Man macht ein Bild, trinkt einen Kaffee und hat eine fertige Aufnahme in der Hand. Diese Art zu Fotografieren entschleunigt einen und bringt einen indirekt mehr Ruhe im Alltag.
In unserem Test ging es hauptsächlich um die Eignung der Kamera, um Langzeitbelichtungen und Lightpaintings zu erstellen.
[Bild: 7DFL6519-250x300.jpg][Bild: 7DFL6522-250x300.jpg]





Bei den schwarz-weiß Bildern ist bereits zu erkennen, dass die Bilder einen nicht gerade großen Dynamik-Umfang haben. Grau-Töne saufen sehr schnell ins Schwarze ab, Lichter sind schnell ausgebrannt und Weiß.
[Bild: 7DFL6526-249x300.jpg][Bild: 7DFL6527-1-249x300.jpg]






[Bild: 7DFL6540-249x300.jpg]Die Farbbilder sind von der Qualität nach meinem empfinden her etwas besser, die Farben sind aber defintiv nicht so knackig, wie man sie man es digitalen Aufnahmen gewohnt ist. Auch die Schärfe ist keinesfalls vergleichbar mit digitalen Aufnahmen. Aber Polaroids konkurrieren auch nicht mit der digitalen Fotografie.
Alles in allem ist ein Vergleich mit digitalen Aufnahmen genauso wie der Vergleich von Äpfeln und Birnen. Beides Obst, beides Lecker, aber beide auf ihre eigene Art und Weise etwas ganz besonderes. Denn Polaroids haben ihren ganz eigenen Charme und es ist auch nicht nötig, die qualität einer digitalen Aufnahme zu liefern.
Mein Fazit:
Die i-1 hat mit knapp 300 € (kaufen) einen stolzen Preis. Dafür bekommt man aber auch einiges geboten. Diese Aufnahmen sind aktuell mit keinem anderen Produkt so schnell und einfach realisierbar.
Von der Eignung der Langzeitbelichtung war ich sehr positiv überrascht und ich will in Zukunft auch noch größere Projekte mit der Kamera realisieren. Die Grenzen sind definitiv noch nicht komplett ausgereizt.
Ich könnte mir neben dem Einsatz für Lightpaintings auch den Einsatz bei Hochzeiten oder Events sehr gut vorstellen, wo die Besucher kurz vorbei kommen und dann wie in einem Photobooth ihr gedrucktes Bild direkt mit nehmen können. Dies dürfte dann wohl auch der Haupt-Einsatzzweck der Kamera sein.
Für Langzeitbelichtungen ist die Kamera durchaus geeignet, es bedarf allerdings viel Übung, bis man die Belichtungszeiten und auch die Leuchtkraft der Lightpainting-Tools wieder neu erlernt hat.
Die Testbilder entstanden in Kooperation mit Xdreampicx und Lightpainting Helpdesk.
 
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#2
Boah die Bilder sind aber mal mega cool geworden. Auf jeden Fall ne richtig geile Sache Smile
 
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